„Also lautet der Beschluss: dass der Mensch was lernen muss.“ (Wilhelm Busch)

 

...nur manchmal haben Schülerinnen und Schüler mit dem Lernen so ihre Probleme. Diese könnten vielleicht leichter überwunden werden, wenn sich Schüler und Eltern und Lehrer mit den komplexen Abläufen des Lernens befassen und daraus entsprechende Schlüsse für das eigene Lernverhalten oder der Vermitllung von Lerninhalten ziehen.

Mit dieser Seite möchten wir Sie dazu einladen den komplexen Vorgang des Lernens einmal etwas genauer zu betrachten und vielleicht Anhaltspunkte für interfamiliäre Probleme und Schwierigkeiten zu finden.

"So verdient z.B. auch der häusliche Arbeitsplatz hinsichtlich seiner Ausgestaltung eine Überprüfung."

Unter folgenden Links erfahren Sie mehr über Lernformen, Lerntechniken und richtige Arbeitshaltungen:

 

  • Für Eltern und Schüler: Lerntipps ganz allgemein!

 

Das mögliche Vorhandensein echter Lernstörungen als Ursache unzureichender Leistungen muss allerdings in unsere Überlegungen dringend einbezogen werden.. Viele unserer Kinder leiden nämlich tatsächlich unter wirklichen Lern- und Leistungsschwierigkeiten, die einer erfolgreichen und geordneten Schullaufbahn entgegenwirken.

Die meisten dieser Probleme können, wenn ihre Ursachen erst einmal bekannt sind, durch gezielte Förderung in Schule und Elternhaus oder durch ärzliche Maßnahmen behoben werden. Dabei gilt: je früher, desto wirksamer!


I
hre erste Anlaufstelle bei auftretenden Probleme sind unsere Beratungslehrerin Fr. Careddu-Bayr sowie unsere Schulpsychologin Frau Dr. Noppeney. Sie beraten Sie bei Fragen zu Lern- und Leistungsstörungen zielgerichtet und kompetent. -> zur Schulberatung


Für einen ersten Überblick über den vielfältigen Bereich der Leistungsstörungen möchten wir Ihnen eine Reihe von Faktoren auflisten, die aber letztlich doch drei Bereichen zugeordnet werden können:

A: Ursachen beim Schüler selbst

B: Ursachen bei der Schule

C: Ursachen in der Familie

A. Ursachen beim Schüler selbst (die Reihenfolge stellt keine Wertung dar)

  • allgemeine Intelligenzschwäche (unterdurchschnittliche Intelligenz)
  • partielle Intelligenzschwäche (z.B. beim Lesen, in der Rechtschreibung oder in Mathematik)
  • Wissenslücken (generell oder nur in einzelnen Fächern)
  • Wahrnehmungsstörungen (z.B. durch häufiges und unkontrolliertes Fernsehen)
  • mangelnde Lernmotivation (z.B. durch fehlende Erfolgserlebnisse)
  • fehlende oder falsche Lern- und Arbeitstechniken
  • Entwicklungsrückstand
  • mangelndes Selbstvertrauen („Das kann ich nicht, also mache ich es nicht!“)
  • emotionale Labilität (z.B. keine Freude über Erfolg)
  • falsche Ernährung
  • .......

B: Ursachen bei der Schule (die Reihenfolge stellt keine Wertung dar)

  • unterrichtsmethodische Mängel (z.B. nur mündliche Darbietung)
  • mangelnde Motivierung und Lernförderung
  • ungerechte Leistungsbeurteilung
  • zu hohe Leistungsanforderungen
  • zu niedrige Leistungsanforderungen
  • häufiger Lehrerwechsel
  • erzieherische Fehlverhalten
  • Beziehungsstörung Lehrer-Schüler
  • Beziehungsstörung Lehrer-Eltern
  • Beziehungsstörung Schüler-Klasse
  • Beziehungsstörung Schüler-einzelne Mitschüler
  • Schlechtes Schulklima
  • Ungeeignetes Unterrichtsmaterial
  • ....

  C: Ursachen in der Familie (die Reihenfolge stellt keine Wertung dar)

  • unvollständige Familie
  • familiäre Disharmonie
  • überehrgeizige Erziehung
  • verwöhnende Erziehung
  • überstrenge Erziehung
  • unterdrückende Erziehung
  • inkonsequente Erziehung
  • verwahrlosende Erziehung
  • mangelnde Anteilnahme
  • mangelnde Anerkennung
  • mangelnde Anregung
  • negative Einstellung zur Schule
  • Schimpfen über Lehrer und Schule
  • ungünstige Wohnverhältnisse
  • ungünstige Arbeitsverhältnisse der Eltern
  • ....