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Besuch im Junior Campus in der BMW Welt München
„Mobilität entdecken und gestalten“ - Mobilität mit allen Sinnen entdecken
Die Klasse 5b der Volksschule Ebersberg, begleitet von den Lehrerinnen Elke Bunzeit und Rosa Madeddu, fuhr am Mittwoch, den 15. Dezember 2010 nach München in die BMW Welt.
Die erste Stunde im riesigen Ausstellungspavillon der BMW Welt verging wie im Fluge. Zu bestaunen gab es die neuesten Automodelle und kleine automatisch gesteuerte Gefährte, die sich selbstständig zwischen den Besuchern bewegten. Doch auch Fahrsimulatoren und Technikstationen konnten die Schüler nach Herzenslust austesten. Besonders beeindruckt waren wir aber von den waghalsigen Kunststücken, die ein Motorradfahrer mit einer Geländemaschine vorführte. Er „kletterte“ mehrmals mit seiner Maschine die Treppen im Ausstellungspavillon hoch, um dann am anderen Ende der Halle die Treppen wieder herunter zu fahren. Nach dieser Stuntman ähnlichen Darbietung, wurde die Klasse zusammen mit dem Fahrer fotografiert. Einige Schüler durften sich sogar für ein Erinnerungsfoto auf die Maschine setzen.
Nach einer Brotzeit ging es dann im Junior Campus weiter. Im Campus Labor experimentierten die Schülerteams und forschten selbstständig. Es ging darum herauszufinden, wie Explosionskraft in Bewegung verwandelt wird und mit welchen Energien man heute und in Zukunft Fahrzeuge antreibt. Unterschiedliche Radaufhängungen, verschieden Materialien für Bremsbeläge und Reifen konnten im Experiment erprobt werden. Auch wie eine Kurbelwelle funktioniert, konnten die jungen Forscher herausfinden. Jedes Dreierteam sollte in einem Wissensquizz rund um das Thema Verkehr und Fahrsicherheit sein Wissen einbringen.
In der Campus Werkstatt gab es dann jede Menge Freiraum für Konstrukteure. Die Teams konnten sich entscheiden, ob sie einen Geländewagen, ein Cabrio, einen Rennwagen, einen Stadtflitzer oder eine Familienkutsche bauen wollten. Jedes Team erhielt eine Auftragsmappe und dann ging es los: Welcher Motor, welches Design und welche Raumanforderungen sind zu berücksichtigen? Die Schüler bauten und entwickelten vom Fahrwerk über Motor und Karosserie ein Fahrzeug. Jedes Fahrzeug wurde am Schluss im Testcenter geprüft und fotografiert. Zu Abschluss erhielt jeder Schüler ein Diplom, auf dem das gebaute Fahrzeug mit Foto abgebildet wurde.
Nach diesem interessanten Tag, an dem die Themenfelder Sicherheit im Straßenverkehr, Umwelt und Verantwortung und Fahrzeugtechnik mit allen Sinnen entdeckt und erforscht worden waren, machten sich die jungen Forscher und Ingenieure auf den Heimweg.
Trotz widriger Wetterverhältnisse und verspäteter S-Bahnen wegen starker Schneefälle, kamen alle müde aber zufrieden am Abend wieder wohlbehalten in Ebersberg an.
Elke Bunzeit
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