Bei der Klasse 5b dreht sich alles um Ernährung!

Gleich zwei Unterrichtsprojekte drehten sich bei der Klasse 5b um das Thema Ernährung. Der Besuch der Bäckerei Freundl in Ebersberg vereinigte die Themen Ernährung und Handwerk. Von Herrn Freundl persönlich wurden die Schüler in die Kunst des Brot- Semmel- und Breznbackens eingeweiht. Einige Kinder dürften ihre Fingerfertigkeiten beim Schlingen von Bayerischen Brezn unter Beweis stellen. Klare Sache, dass für jeden am Ende auch etwas zu Essen übrig blieb. Wie immer war auch dieser Besuch bei der Bäckerei Freundl ein tolles Erlebnis, das viele Erfahrungen und Einblicke in ein traditionelles Handwerk bot. Ein großer Dank gebührt Herrn Freundl, der sich allen Unterrichtsaktivitäten gegenüber immer aufgeschlossen zeigt und die Berufsorientierung an der VS Ebersberg unterstützt.

  

  

"Smart Food" statt "Fast Food" war der Titel eines Unterrichtsprojektes, das die Klasse 5b wenige Tage nach dem Besuch bei der Firma Freundl durchführte. Mit der Hilfe der Ernährungsexpertin Frau Künzler sollten sich die Schüler den Unterschied zwischer gesunder und vitaminreicher Zwischenernährung und Fast Food erarbeiten. Schon nach wenigen Minuten war allen Beteiligten klar, wo das Problem mit Fast Food liegt. Ihre Erkenntnisse arbeiteten die Schüler im Laufe des Vormittags auch in schmackhafte Snacks um, die zeigen das Smart Food den Vergleich mit Fast Food nicht scheuen braucht.

   

Besuch im Junior Campus in der BMW Welt München

„Mobilität entdecken und gestalten“  - Mobilität mit allen Sinnen entdecken

 

Die Klasse 5b der Volksschule Ebersberg, begleitet von den Lehrerinnen Elke Bunzeit und Rosa Madeddu, fuhr  am Mittwoch, den 15. Dezember 2010 nach München in die BMW Welt.

Die erste Stunde im riesigen Ausstellungspavillon der BMW Welt verging wie im Fluge. Zu bestaunen gab es die neuesten Automodelle und kleine automatisch gesteuerte Gefährte, die sich selbstständig zwischen den Besuchern  bewegten. Doch auch Fahrsimulatoren und Technikstationen konnten die Schüler nach Herzenslust austesten. Besonders beeindruckt waren wir aber von den waghalsigen Kunststücken, die ein Motorradfahrer mit einer Geländemaschine vorführte. Er „kletterte“ mehrmals mit seiner Maschine die Treppen im Ausstellungspavillon hoch, um dann am anderen Ende der Halle die Treppen wieder herunter zu fahren. Nach dieser Stuntman ähnlichen Darbietung, wurde die Klasse zusammen mit dem Fahrer fotografiert. Einige Schüler durften sich sogar für ein Erinnerungsfoto auf die Maschine setzen.

Nach einer Brotzeit ging es dann im Junior Campus weiter. Im Campus Labor experimentierten die Schülerteams und forschten selbstständig. Es ging darum herauszufinden, wie Explosionskraft in Bewegung verwandelt wird und mit welchen Energien man heute und in Zukunft Fahrzeuge antreibt. Unterschiedliche Radaufhängungen, verschieden Materialien für Bremsbeläge und Reifen konnten im Experiment erprobt werden. Auch wie eine Kurbelwelle funktioniert, konnten die jungen Forscher herausfinden. Jedes Dreierteam sollte in einem Wissensquizz rund um das Thema Verkehr und Fahrsicherheit sein Wissen einbringen.

In der Campus Werkstatt gab es dann jede Menge Freiraum für Konstrukteure. Die Teams konnten sich entscheiden, ob sie einen Geländewagen, ein Cabrio, einen Rennwagen, einen Stadtflitzer oder eine Familienkutsche bauen wollten. Jedes Team erhielt eine Auftragsmappe und dann ging es los: Welcher Motor, welches Design und welche Raumanforderungen sind zu berücksichtigen? Die Schüler bauten und entwickelten vom Fahrwerk über Motor und Karosserie ein Fahrzeug. Jedes Fahrzeug wurde am Schluss im Testcenter geprüft und fotografiert. Zu Abschluss erhielt jeder Schüler ein Diplom, auf dem das gebaute Fahrzeug mit Foto abgebildet wurde.

Nach diesem interessanten Tag, an dem die Themenfelder Sicherheit im Straßenverkehr, Umwelt und Verantwortung und Fahrzeugtechnik mit allen Sinnen entdeckt und erforscht worden waren, machten sich die jungen Forscher und Ingenieure auf den Heimweg.

Trotz widriger Wetterverhältnisse und verspäteter S-Bahnen wegen starker Schneefälle, kamen alle müde aber zufrieden am Abend wieder wohlbehalten in Ebersberg an.         

Elke Bunzeit