Schreibwerkstatt

„Schrift ist ein Spiegel der Seele“


Am 22. 1. 07 fuhren wir, die Klasse 1c, mit der S-Bahn nach Grafing, um uns im Grafinger Heimatmuseum die Sonderausstellung

„Von i-Tüpfelchen und Pixeln“

anzusehen. Im Rahmen einer Sonderausstellung erfuhren wir interessante Dinge ‚

zur Entwicklung der Schrift’.


Zuerst wurden wir von Fr. Dr. Rotraut Acker, der Museumsleiterin begrüßt. Dann führte uns die Historikerin Fr. Dr. Sabine Ryue durch die Ausstellung. Anschließend durften wir in der Schreibwerkstatt ein paar Übungen mit einer echten Gänsefeder machen.


„O wie schwer ist das Schreiben: es trübt die Augen, quetscht die Nieren und bringt zugleich allen Gliedern Qual. Drei Finger schreiben, der ganze Körper leidet …“ (Notiz eines Schreibers im 8. Jahrhundert)


Ja, das war ganz schön anstrengend – aber vor lauter Eifer hätten wir fast die Brotzeit vergessen! Neu gestärkt durften wir dann ein Lesezeichen mit unseren eigenen Initialen herstellen. Mit so einem wertvollen Lesezeichen in unserem Lesebuch finden wir ab jetzt sicher immer die richtige Seite, auf der wir gerade lesen.

Dank an die Mütter: Fr. Röcklmaier, Fr. Heiler, Fr. Heimbuchner und Fr. Spranger, die uns begleiteten, damit uns bei unserer ersten S-Bahn-Fahrt mit der Klasse auch wirklich nichts passiert.

(Text und Fotos: Maria Giglinger, Klassenlehrerin)